In einer Zeit ständigen Wandels entstehen neue Methoden, Kinder zur aktiven Teilnahme am Lernen zu motivieren. Unterricht, bei dem Lehrkräfte lediglich Informationen weitergeben und Lernende passiv zuhören, ist längst nicht mehr das einzige Bildungsmodell. Früher lag der Schwerpunkt häufig auf der Aufnahme von Informationen ohne aktive Beteiligung.
Heute können Schulen passiv Zuhörende zu aktiv Lernenden machen. Interaktive Technologien sind eine Möglichkeit dafür. „Interaktiv“ beschreibt wechselseitiges Handeln und Beteiligung. Im Bildungsbereich bedeutet dies, durch Teilnahme, Kommunikation und Zusammenarbeit statt ausschließlich durch Zuhören zu lernen.
Interaktive Lernformen können Folgendes unterstützen:
- Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Lernenden;
- aktivere und abwechslungsreiche Unterrichtsstunden;
- höhere Aufmerksamkeit und stärkeres Interesse;
- vielfältige Aktivitäten mit modernen Technologien;
- neue Zugänge zu bekannten Unterrichtsinhalten;
- individuelle Kreativität und Teamarbeit;
- ein positives, unterstützendes Lernklima.
Interaktive Technologien beziehen Kinder durch Spiele und praktische Aufgaben ein, damit sie Wissen vertiefen und Kommunikationsfähigkeiten entwickeln können.
Der ukrainische Originalartikel illustriert dies mit folgenden verbreiteten, aber wissenschaftlich nicht gesicherten Prozentangaben zum Behalten von Lerninhalten:
- 5 % durch Vorträge;
- 10 % durch Lesen;
- 20 % durch Sehen;
- 50 % durch gleichzeitiges Hören und Sehen;
- 70 % durch Besprechen und Schreiben;
- 80 % durch eigenes Handeln;
- 90 % durch gleichzeitiges Handeln und Besprechen.
Diese Zahlen sind als historische Veranschaulichung zu verstehen, nicht als verlässliche oder allgemeingültige Messwerte des Lernerfolgs.
Die zentrale Idee interaktiver Bildung bleibt die aktive Beteiligung der Lernenden. Gut gestaltete Übungen, Rückmeldung, Erklärung und Diskussion können Lernen verständlicher, nachhaltiger und motivierender machen.








