Eine intellektuelle Beeinträchtigung ist eine Entwicklungsbesonderheit und keine ansteckende Krankheit. Jedes Kind hat eigene Stärken und Unterstützungsbedarfe. Lernziele und Erwartungen sollten individuell angepasst werden.
Verlässliche Abläufe schaffen. Erklären Sie den Unterschied zwischen Unterricht und Pausen, kündigen Sie nächste Schritte an und nutzen Sie bei Bedarf visuelle Hilfen. Geben Sie Zeit, sich an das Lernumfeld zu gewöhnen.
Fortschritte bestärken. Würdigen Sie kleine Erfolge, vermeiden Sie negative Bewertungen bei noch nicht erreichten Zielen und bauen Sie eine vertrauensvolle Beziehung auf. Kinder entwickeln sich in unterschiedlichem Tempo.
Die Klasse vorbereiten. Unterstützen Sie Mitschüler dabei, neue Kinder respektvoll aufzunehmen und inklusiv zu kommunizieren, ohne private Informationen preiszugeben. Freundschaften und Beteiligung sind ebenso wichtig wie die Beziehung zur Lehrkraft.
Schwerpunkte im Unterricht. Raum-, Mengen- und Zeitbegriffe durch konkrete Beispiele vermitteln; Alltagskompetenzen wie Essen, Anziehen, Hygiene und Selbstorganisation üben; Partner- und Kleingruppenarbeit anregen; Sprachverständnis, Ausdruck und das Verstehen von Anweisungen fördern.
Ein individueller Förderplan sollte diese Vorschläge leiten. Briolight entwickelte interaktive Böden, Sandkästen und Displays unter Einbeziehung pädagogischer Fachkräfte. Die Geräte ergänzen den Unterricht, ersetzen aber keine individuelle Förderung.








