Der interaktive Sandkasten kann von Lehrkräften, Psychologen und Fachkräften in geplanten Lern- und Förderangeboten eingesetzt werden. Sandspiel schafft eine kleine veränderbare Welt für Entdeckungen, Geschichten und sensorische Erfahrungen.
Die Briolight Software umfasst universelle Aufgaben, die auch auf anderen Plattformen vorkommen, sowie spezielle Sandkasteneffekte. Allgemeine Aufgaben können das Auswählen von Bildern, einfache Logikspiele und die Wiederholung von Lerninhalten beinhalten. Besondere Effekte reagieren auf die Sandlandschaft.
Bei einer Aufgabe zum Städtebau unterscheidet die Software beispielsweise Wasserflächen, Berge und bebaubare Gebiete. Kinder überlegen, wo Gebäude stehen sollen und welche Geschichte ihre Stadt erzählt.
1. Eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen. Kreative Entscheidungen nicht kritisieren und dem Kind Raum für eigene Ideen geben.
2. Geschichten einbeziehen. Figuren, Fantasieszenen oder Reime geben Aufgaben einen Rahmen und laden zum Mitmachen ein.
3. Den Schwierigkeitsgrad anpassen. Die damalige Software bot für manche Aufgaben leichte, normale und schwierige Stufen. Der Schwierigkeitsgrad sollte zum Kind passen; Funktionen hängen von der installierten Version ab.
4. Lerninhalte sichtbar machen. Buchstaben, Formen, Landschaften oder Kontinente gestalten und die taktile Erfahrung mit Gesprächen verbinden.
5. Gefühle behutsam besprechen. Unter qualifizierter Begleitung kann symbolisches Spiel Gespräche über Ängste oder Konflikte unterstützen. Eine Sandlandschaft allein ist kein diagnostischer Test.
Ein von der Psychologin Yuliia Rudomanenko aus Odesa beschriebenes Beispiel handelt von zwei Brüdern, die ihre Sandwelten zunächst durch einen Fluss trennten und später gemeinsam eine Brücke bauten. Sie wurde in der Geschichte zum Symbol für Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis.
Weitere Anregungen bietet 10 Spiele mit dem interaktiven Sandkasten. Die Aktivitäten ergänzen die fachliche Arbeit und garantieren keine therapeutischen Ergebnisse.








